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#1

Helft alle mit: Fracking stoppen, Trinkwasser in Gefahr!

in grebin.de > Bürgerinitiativen > landes- bundes- europa- und weltweit 13.03.2013 15:55
von GRÜN | 147 Beiträge



Fracking - überall, wo in Deutschland mit dieser Technologie Erdgas gefördert werden soll, bricht ein Proteststurm los. Aus gutem Grund: Um an das Gas zu gelangen, pressen Konzerne wie BASF und ExxonMobil einen hochgiftigen Chemie-Cocktail unter hohem Druck in den Boden. Das Gestein im Untergrund wird aufgesprengt und gibt so das eingeschlossene Erdgas frei. Diese Fördermethode gefährdet unser Grundwasser und kann Erdbeben auslösen. Solange die Risiken nicht ausgeschlossen sind, muss Fracking verboten werden.

Stattdessen will die Bundesregierung dieser Hochrisiko-Technologie jetzt mit einem Gesetz den Weg ebnen. Doch dafür benötigt sie die Zustimmung der Länder im Bundesrat. Schleswig-Holstein und Bayern haben sich bereits gegen die Regierungspläne ausgesprochen. Andere Länder äußern sich eher zustimmend. Jetzt kommt es auf uns Bürger/innen an: Wir müssen von den Ministerpräsident/innen ein Verbot von Fracking verlangen. Wenn 100.000 Menschen die Forderung unterstützen, wollen wir den Appell als Anzeige in bundesweiten Tageszeitungen veröffentlichen.

Unterzeichnen Sie jetzt unseren Appell: https://www.campact.de/fracking/stoppen/...QBLta4dZ8CTT%20

In den USA wird Fracking bereits großflächig zur Gewinnung von Schiefergas eingesetzt. Und auch dort ist die risikoreiche Fördermethode hoch umstritten. Um das Gas aus Schiefertonformationen, Kohleflötzen und Sandsteinlagerstätten fördern zu können, wird das Gestein mit hohem Wasserdruck aufgebrochen (gefrackt). Die entstehenden Risse werden mit eingepumptem Sand offen gehalten, sodass Gas abgepumpt werden kann.

Damit dies funktioniert, kommt ein hochgiftiger Chemie-Cocktail zum Einsatz: Biozide verhindern, dass Bakterien die Risse zuschleimen. Andere Chemikalien sorgen dafür, dass der eingespülte Sand sich nicht absetzt und das Gas leichter strömt. Es besteht die Gefahr, dass die Chemikalien über Risse ins Grundwasser gelangen und bis in unser Trinkwasser gespült werden. Zudem fallen beim Fracking große Mengen Abwässer an, die mit radioaktiven Substanzen und Schwermetallen belastet sein können.

Das von der Bundesregierung vorgelegte Gesetz schützt uns nicht vor diesen Gefahren. Es verbietet zwar Fracking in Trinkwasserschutzgebieten - aber Grundwasserströme machen an deren Grenzen nicht einfach halt. Zudem könnte auf weit über 80 Prozent der Landesfläche die Risikotechnologie weiter eingesetzt werden. Dafür reicht eine Umweltverträglichkeitsprüfung: Die ist aber ein zahnloser Tiger, solange Studien zu den Langzeitfolgen und Risiken von Fracking fehlen. Wir brauchen Ihre Hilfe, damit Fracking jetzt verboten wird:

Fordern Sie ein Verbot von Fracking!

Mehr Informationen zum Fracking im 5-Minuten-Info... https://www.campact.de/fracking/stoppen/...Q8FQBLta4dZ8CTT


Herzliche Grüße

Christoph Bautz und Felix Kolb


Anne Wolkenhaar-Schulz
Jürgen Heusermann


Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Grebin Wir haben nur diese eine Welt zum Leben!
Vorstand und Ansprechpartner im OV-Grebin: * Klaus-Henry Flemming * Felicitas von Hollen * Jürgen Heusermann *
Kontakt per eMail: info-grebin@t-online.de / per Telefon: 04383 518765 / Kreisverband Plön: mail@gruene-kreis-ploen.de
zuletzt bearbeitet 13.03.2013 16:27 | nach oben springen

#2

RE: Helft alle mit: Fracking stoppen, Trinkwasser in Gefahr!

in grebin.de > Bürgerinitiativen > landes- bundes- europa- und weltweit 17.03.2013 08:12
von GRÜN | 147 Beiträge

Kiel, 14.03.2013

Fracking stoppen

Liebe Engagierte gegen Fracking,

heute hat unser Grüner Minister Robert Habeck sogenannte Aufsuchungserlaubnisse
für Kohlenwasserstoffe an verschiedene Firmen ausgesprochen. Diese sichern Firmen
nur das Recht gegenüber Konkurrenten zu, dass sie alleine in den benannten Bereichen
nach Kohlenwasserstoffen suchen dürfen. Einen tatsächlichen Eingriff in den Boden darf
es dadurch noch nicht geben. Zu einem späteren Zeitpunkt könnten daraus Anträge auf
Fracking werden, diese liegen heute aber noch nicht vor.

Da das Land sich derzeit mit einer Neufassung des Landesentwicklungsplanes beschäftigt,
hat Robert Habeck jegliche Entscheidung über tatsächliche Eingriffe in den Boden bis 2016 geschoben.
Das kommt einem Moratorium wie in NRW gleich und gibt uns Zeit zu handeln.

Die Grüne werden alles dafür tun, dass Genehmigungen zum Fracking mit umweltschädlichen
Chemikalien in Schleswig-Holstein nie erteilt werden müssen. Wie auch bei CCS brauchen wir für
ein Verbot von Fracking eine Änderung des Bergrechtes auf Bundesebene.


Von der schwarz-gelben Bundesregierung ist dabei keinerlei Unterstützung zu erwarten. Lasst
uns deshalb die kommende Bundestagswahl auch zu einer Abstimmung darüber machen, ob das
rückständige Bergrecht endlich an heutige Anforderungen angepasst wird!

Wir wollen kein Gift in unserem Boden, in unser Trinkwasser!


Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Grebin Wir haben nur diese eine Welt zum Leben!
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zuletzt bearbeitet 17.03.2013 08:50 | nach oben springen

#3

RE: Helft alle mit: Fracking stoppen, Trinkwasser in Gefahr!

in grebin.de > Bürgerinitiativen > landes- bundes- europa- und weltweit 09.06.2013 10:17
von GRÜN | 147 Beiträge

Vielen Dank allen GREBINERN - die sich gegen das Fracking engagiert haben



Fracking gestoppt 05. Juni 2013 von Christoph Bautz www.campact.de

Wir haben es geschafft. Auf ihrer Fraktionssitzung gestern Nachmittag haben die CDU/CSU-Abgeordneten
gemeinsam mit Umweltminister Peter Altmaier entschieden, das umstrittene Fracking-Gesetz in dieser
Legislaturperiode nicht mehr einzubringen. Damit ist der Gesetzentwurf gescheitert. Ein großer Erfolg für
die vielen Bürgerinitiativen überall im Land und auch für die mehr als 160.000 Unterzeichner/innen unseres Appells.

Das Gesetz hätte der umstrittenen Gasfördermethode den Weg geebnet. Nach dem Entwurf zum Wasserhaushalt-Gesetz
hätte auf über 80 Prozent der Landesfläche gefrackt werden können, sobald eine Umweltverträglichkeitsprüfung (UVP)
bestanden worden wäre. Laut Entwurf zur UVP-Verordnung Bergbau handelte es sich hierbei um eine für die Konzerne
leicht zu überspringende Hürde: Die UVP blieb völlig unbestimmt und ohne spezifische Anforderungen außer bei der
Veröffentlichung der Frack-Flüssigkeit.

Wie ist das Aus für das Fracking-Gesetz gelungen? Was sind die Erfolgsrezepte der Bewegung?

Elementar war es, in kurzer Zeit ein Thema in der Breite der Bevölkerung bekannt zu machen, über das vor zwei oder
drei Jahren nur Fachkreise sprachen. Dies gelang vor allem durch die beeindruckende Arbeit der Bürgerinitiativen,
die überall dort, wo sich Konzerne erste Claims für Fracking sicherten, wie Pilze aus dem Boden schossen. Mit vielen
Aktionen und lokalen Demonstrationen rüttelten sie die Menschen in den jeweiligen Regionen auf.

Wir als Campact unterstützten sie mit bildstarken Aktionen immer dann, wenn in Berlin über das Fracking-Gesetz
beraten wurde. Eine giftiggrüne Giftspritze, die wir Im Winter vor dem Bundesrat und gestern vor dem Bundestag
in den Boden rammten, schaffte es in etliche Leitmedien – darunter Spiegel, Stern, FAZ und Süddeutsche Zeitung –
sowie in sehr viele Regionalzeitungen.

Wie gut es gelang, eine breite Öffentlichkeit für das Thema zu sensibilisieren, zeigt eine von Campact in Auftrag gegebene repräsentative Emnid-Umfrage von Anfang Mai: 66 Prozent der Bürger/innen sind für ein Verbot von Fracking.
Während 23 Prozent ein Verbot ablehnten, waren nur 7 Prozent unentschieden. Mit unserem Appell, unterzeichnet von
mehr als 160.000 Menschen, verdeutlichten wir den politisch Verantwortlichen die große Ablehnung von Fracking in der Gesellschaft.

Was aber vor allem bei Unions-Abgeordneten für Nervosität sorgte: In vielen traditionell konservativ wählenden
Wahlkreisen, etwa am Bodensee, im Münsterland oder am Niederrhein wurde Fracking für viele Menschen als Thema
so wichtig, dass sie ihr Kreuz auf dem Wahlzettel von ihm abhängig machen. Sprich: Wer Fracking ermöglicht,
wird abgewählt.
Wie tief die Furcht der Abgeordneten saß, zeigt ein gestern bekannt gewordener Brandbrief eines niedersächsischen
Abgeordneten an Fraktionschef Volker Kauder: Das „werden sie uns und vor allem Euch in Baden-Württemberg im
Wahlkampf richtig um die Ohren hauen. (…) Gerade in Baden-Württemberg befürchte ich dann erhebliche Verluste für
unsere CDU, genauso wie in NRW und bei uns in Niedersachsen.”

Um den niedersächsischen Abgeordneten Andreas Mattfeldt bildete sich ein Gruppe von über 80 Unions-Abgeordneten,
die Widerstand gegen den vorliegenden Gesetzentwurf von Umweltminister Altmaier und Wirtschaftsminister Rösler
ankündigten – und ihn verschärft sehen wollten. Mattfeldt und seinem Kollegen Andreas Junge überreichten wir direkt
vor der gestrigen Abstimmung unseren Appell – und stärkten ihnen den Rücken. Sie versprachen, die mehr als 160.000 Unterschriften in die entscheidende Fraktionssitzung mitzunehmen.

Enorm wichtig war zudem die Unterstützung von ganz ungewohnten, aber enorm einflussreichen Seiten: Wenn der
Deutsche Bauernverband auf ganzer Linie gegen Fracking holzt und die Bewässerung der Landwirtschaft gefährdet
sieht, dann hinterlässt das Eindruck. Es folgten Mineralwasser-Firmen, nicht dafür bekannt, sich häufig politisch zu
Wort zu melden. Und dann auch noch die Bierbrauer: Fracking gefährdet das deutsche Reinheitsgebot, unser Bier
enthält womöglich bald Gift – das verfängt am Stammtisch. Und wird für die Koalition brandgefährlich.

Das Fracking-Gesetz ist somit erst einmal gestoppt. Das ist gut so. Aber nach der Wahl wird das Thema schnell wieder
auf die politische Agenda zurückkehren. Dann müssen wir dafür sorgen, dass bundesweit ein Verbot für Fracking kommt –
am besten über das Bundesberggesetz, so wie es unser Kooperationspartner, der BUND vorgelegt hat


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