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#1

Lassen wir doch die Mühle im Dorf > ...aus GRÜNER Sicht

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 08.03.2014 11:43
von GRÜN | 147 Beiträge

Unter: "dit & dat * Ik heb ook wat te vertellen"!

...ist der Beitrag:

"Lassen wir die Mühle doch im Dorf" gepostet:

Guckst Du hier: Lassen wir doch die Mühle im Dorf!

Der Ortsverband Grebin > Bündnins 90/DIE GRÜNEN
muss dehalb zum bisher erfolgten Prozedere seine Verwunderung und seine Bedenken
hier öffentlich zum Ausdruck bringen:

Schließlich hat unser Ortsverband im Vorfeld der Kommunalwahlen 2013 klar definiert:

Unsere Leitgedanken und Ziele
Politik in unserer Gemeinde soll eine Form erhalten,
an der alle beteiligt sind und mitmachen können. Jede
Frau, jeder Mann, alle Kinder und Jugendlichen sind
kompetent, wenn es um die eigenen Belange geht.
Darum werden wir uns für eine transparente Politik
und für Bürgerbeteiligung einsetzten.


Im Protokoll der Hauptausschusssitzung
vom 12. August 2013
in der "Alten Schule" Grebin-Görnitz

...wurde festgeschrieben:

Zitat:

Topp 11
Revitalisierung des Mühlenareals
Es entsteht eine Aussprache über die Revitalisierung des Mühlenareals. Die Ausschussmitglieder geben
dazu ihre jeweilige Stellungnahmen ab. Es erfolgt eine kurze Diskussion zur Gestaltung des Mühlenareals.
Man einigt sich darauf, dass das Thema in der neu gegründeten Arbeitsgruppe weiter behandelt werden soll.
Es wird ein Umdruck zum Thema: Ideen-Wettbewerb„ „wir lassen die Mühle im Dorf“, an die Ausschussmitglieder
verteilt. Dieser Umdruck wird ANLAGE zum Protokoll. (siehe Dateianlage am Ende des Beitrages)

Abschließend einigt man sich darauf, dass sich die gebildete Arbeitsgruppe möglichst zügig mit der Bearbeitung
der Revitalisierung des Mühlenareals beschäftigen soll.
Von der Beauftragung eines Projektbüros, um eine Konzeptstudie zu erstellen, wird derzeit abgesehen.
Hierüber ergeht keine Abstimmung.


Zitat Ende

Papier ist geduldig???
Wurde in der Anlage zu TOP 11 doch mit bemerkenswert grünen
Vorstellungen und Ideen aufgewartet! (z.B. Ideenwttbewerb, Einbeziehen der Brürger usw.)
>welche die Zeche am Ende ja auch wieder bezahlen müssen!<

Im Protokoll der Hauptausschusssitzung
vom 08. Oktober 2013
im Grebiner Krug

...lautet das ganze Vorhaben schon weit am Bürger vorbei:

Zitat:

Arbeitsgruppe Mühlenareal
Als Sprecher der Arbeitsgruppe ist Herr BGM Usinger vorgesehen.
Er trägt aus der Sitzung der Arbeitsgruppe vom 03.09. und 30.09.2013 vor.
Ein Protokoll aus diesen beiden Sitzungen wird Anlage dieser Niederschrift.


Anlagen zum Protokoll: (zu TOP 11 a):
Protokoll AG Mühlenareal 03.09.13 und 30.09.13
- nur für Gemeindevertreter-
???!!! Nicht für die Bürger!

Anschließend erfolgt eine Diskussion um das Nutzungskonzept und eine
evtl. Investorenwerbung zum Mühlenareal.
Eine Alternativprüfung der Nutzung des Areals soll stattfinden, Ideen sollen
gesammelt werden.
Bei zukünftigen Einladungen der Arbeitsgruppe soll folgende Vorgehensweise eingehalten
werden:
Alle Gemeindevertreter und bürgerlichen Mitglieder bekommen die Einladung zur Arbeits-
gruppe zur Kenntnis.
Weiterhin wird auf die Öffentlichkeit der tagenden Arbeitsgruppen hin-
gewiesen.
Dieses soll per Bekanntmachung in den Gemeindeschaukästen erfolgen sowie über
die Presse.
Um ein Nutzungskonzept für das Mühlenareal zu erarbeiten, soll eine Ausschreibung
vorbereitet werden, die Firmen auffordert, Nutzungskonzepte für dieses Mühlenareal zu
erstellen.
Die Ergebnisse dieser Ausschreibung könne dann in einer separaten Gemeinderats-
sitzung als Präsentation der Firmen vorgenommen werden. Hierzu ergeht noch eine Informa-
tion per Mail durch den Bürgermeister.



In der öffentlichen Sitzung der Gemeindevertretung vom 06. Februar 2014

wurden unseren Gemeindevertretern dann wie bekannt ja auch nicht etwa Ideen und Vorschläge
der Grebiner Bürger unterbreitet (die es ja durchaus auch gibt!!!) ,
nein unsere Gemeindevertreter durften (mussten) lediglich nach den erfolgten Vorträgen der Firmen:

1. inspektour GmbH
2. Köhler-Arp Beratungsgesellschaft UG
3. leisureworkgroup GmbH
4. M+T Markt und Trend GmbH


entscheiden, welche der vier Firmen den lukrativen und vor allem risikobefreiten Auftrag zum Erstellen eines
Nutzungskonzeptes für das Mühlenareal erhält.

Bravo liebe Gemeinde Grebin oder besser bravo den Verantwortlichen für diese Vorgegensweise
an den Bürgern vorbei!

Das erinnert stark an "alte Zeiten"?

...und ist mit GRÜNEN Vorstellungen, Idealen und Zielen von einer
lebendigen demokratischen Kommunalpolitik unter tatsächlicher Einbeziehung der Bürger nicht vereinbar!



Dateianlage:
Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Grebin Wir haben nur diese eine Welt zum Leben!
Vorstand und Ansprechpartner im OV-Grebin: * Klaus-Henry Flemming * Felicitas von Hollen * Jürgen Heusermann *
Kontakt per eMail: info-grebin@t-online.de / per Telefon: 04383 518765 / Kreisverband Plön: mail@gruene-kreis-ploen.de
zuletzt bearbeitet 08.03.2014 17:07 | nach oben springen

#2

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > Das (Mühl)-RAD dreht sich weiter

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 25.09.2014 12:00
von GRÜN | 147 Beiträge

*

Das (Mühl)-RAD dreht sich weiter,

denn allen Unkenrufen zum Trotz, die Spatzen pfeifen es seit einiger Zeit schon von den Dächern:

So schnell geben wir nicht auf!“ …scheinen die Aktiven der Arbeitsgruppe „Mühlenareal
beschlossen zu haben. So sitzt diese Dorfelite mit viel 'Know-how' immer wieder zusammen,
sucht und prüft akribisch Möglichkeiten zum Erhalt des besonders teuer erkauften Mühlencafes
neben der Windmühle „Wagria“ in Grebin.

Das zuvor beauftragte Planungsbüro „Inspektour“ war ja zu dem niederschmetternden Ergebnis
gekommen, dass eine Refinanzierung der rund 190.000,00€ bisheriger Kosten, durch eine weitere Nutzung,
egal welcher Art, vollkommen unrealistisch sei! Abriss hieß es klar und deutlich in ihrem Abschlussplädoyer!
Diese Erkenntnis hat zudem 17.200,00€ gekostet.

Auch wenn auf der Website der Gemeinde Grebin immer noch großflächige eine „Unförmliche Ausschreibung“ zur
Verpachtung des Cafes prangt, ein etwaiger Investor gesucht wird, schein sich ein Lichtstreifen am Horizont abzuzeichnen.
So „munkelt“ es im Dorf, da diese Themen, in denen es um die Verwendung der Steuergelder in der Gemeinde geht,
in den öffentlichen Sitzungen der Gemeindeverwaltung allerdings immer noch unter Ausschluss der Bürger
und Steuerzahler, dass sich ein mögliches Projekt langsam heraus zu formen scheint.

Die CDU-Fraktion im Dorf bezeichnet das erhoffte Ergebnis dieser Planungen in ihrem Info-Blatt heute schon als
einen „Mehrwert“ für alle Mitbürger der Gemeinde. Bleibt zu hoffen dass dieses nicht sarkastisch gemeint ist, denn
selbst wenn eine neue Nutzung für den Erhalt des Mühlencafes greifen kann, bleiben die investierten Steuergelder in ihrer
erheblichen Höhe dort gebunden. Sollten auf die Gemeinde irgendwelche unvorhersehbare Kosten zukommen, sind die
ehemaligen Rücklagen gebunden und stehen dann nicht zur Verfügung.

Aber was pfeifen denn nun die Spatzen von den Dächern? Die Gemeinde steht zurzeit mit einem Rosenzüchter in
Verhandlung, welcher das Gebäude und die umliegenden Flächen eventuell als Betriebs u. Wohnsitz mieten möchte.
Auch ein kleines Cafe´ soll ggf. wieder betrieben werden. Dann würde es bald nicht mehr nur die Rosenstadt Eutin,
sondern auch das Rosendorf Grebin geben.
Aber soweit ist es noch nicht und für die Steuerzahler wäre es hauptsächlich ein optischer „Mehrwert“ für bisher
ca. 190.000,00€ (+ 17.200,00€ für das Planungsbüro) Steuergelder. Eine riesige Summe für eine knapp
1000 Seelen-Gemeinde!

Der Vorschlag des GRÜNEN Ortsverbandes, angesichts des aktuell riesigen Flüchtlingsproblems, das Gebäude zunächst
an die Amtsverwaltung Großer Plöner See zu vermieten, so käme sofort Geld in die marode Gemeindekasse, wurde vom
Bürgermeister Jochen Usinger in der Presse mit dem einen Satz abgelehnt: „Das Gebäude ist für Wohnzwecke nicht geeignet.“
Alternativen zur vom Amt Großer Plöner See dringend erbetenen Hilfe hinsichtlich der Unterbringungsverpflichtung
von Flüchtlingen an die amts-zugehörigen Gemeinden nannte er nicht.

Das wirft natürlich die Frage auf, wo denn der nun favorisierte Unternehmer da zu wohnen beabsichtigt. Natürlich
verfügt das Gebäude neben dem Cafe´ auch über nicht geringen Wohnraum. Ist dieser renovierungsbedürftig oder
mehr, kommen neue Fragen auf. Wer trägt die Wiederherstellungskosten? Der etwaige Mieter oder der Vermieter,
die Gemeinde Grebin.

Bleibt zu hoffen das die Verantwortlich sehr bald damit beginnen mit „offenen Karten“ zu spielen, denn sie verwalten
das Geld der Steuern zahlenden Bürger der Gemeinde Grebin und sind dabei zu einem verantwortungsvollen Umgang
mit diesen Geldern verpflichtet.





Illusion oder die Lösung des Problems,
welches Altbürgermeister Sohn den
neuen Verantwortlichen hinterlassen hat?


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#3

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > Das Schwarzbuch 2014 vom Bund der Steuerzahler liegt nun vor!

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 07.10.2014 18:03
von GRÜN | 147 Beiträge

Lassen wir doch die Mühle im Dorf

Das Schwarzbuch 2014 vom Bund der Steuerzahler liegt nun vor
und hat auch Grebin im Visier:


Mühlencafé droht zum Euro-Grab für die
Gemeinde Grebin zu werden




Völlig verrannt hat sich die Gemeinde Grebin mit dem Ankauf eines historischen Cafés.
Gutachter bescheinigen: Das Gebäude ist abbruchreif. Doch damit wollen sich die
Gemeindevertreter nicht abfinden.

Die größte Attraktion der 900-Einwohner-Gemeinde in Schleswig-Holstein
ist die 1851 erbaute und unter Denkmalschutz stehende Windmühle.
Auf dem Nachbargrundstück wurde das auch bei Touristen im Fremdenverkehrsgebiet
„Holsteinische Schweiz“ beliebte Mühlencafé betrieben.

Als die Inhaber aufgaben, erwarb die Gemeinde das Grundstück mit Gebäude,
um einen Zugriff auf das gesamte Mühlenareal zu haben. Inklusive der Nebenkosten
belief sich der Ankauf auf rund 190.000 Euro, die aus den Gemeinderücklagen
entnommen wurden.

Danach beauftragte man ein Beratungsunternehmen mit der Entwicklung
eines touristischen Konzepts für das Mühlenumfeld. Das Ergebnis war
ein Schock für die Gemeindevertreter:
Nach Ansicht der Gutachter war das Mühlencafé nur für den Abriss geeignet,
weil die marode Bausubstanz und die ungünstige Raumaufteilung keine
wirtschaftliche Nutzung zuließen.

Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen für alternative Neubauten kamen zu dem Ergebnis,
dass keine denkbare Nutzung einen dauerhaft kostendeckenden Betrieb ermöglichen würde.
Deshalb die klare Empfehlung: Der Abriss des Gebäudes mit der Umgestaltung des Grundstücks
zu einem parkähnlichen Garten ist für geschätzte Kosten von 50.000 Euro die für die Gemeinde
günstigste Variante.

Doch mit dieser Gutachterempfehlung, für welche die Gemeinde immerhin 17.000
Euro bezahlte, wollte man sich nicht zufriedengeben.
Deshalb entschieden die Volksvertreter: Der Bürgermeister soll nach einem Pächter suchen,
der die Gastronomie wieder belebt.

Unsicher ist, ob ein Gastronom mit der nicht mehr zeitgemäßen Ausstattung überhaupt eine
neue Konzession erhalten kann. Wenn dafür Investitionen in das Gebäude notwendig
sind, müsste die Gemeinde weiteres Geld aufbringen.

Der Bund der Steuerzahler meint: Wer den selbst beauftragten Gutachteraussagen
nicht folgen will, darf sich nicht wundern, wenn aus dem Mühlencafé ein
Euro-Grab wird.


Die gesamte Ausgabe des "Schwarzbuch 2014"
befindet sich in der Dateianlge:


Dateianlage:
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zuletzt bearbeitet 11.10.2014 08:49 | nach oben springen

#4

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > GV Karl Schuch fordert Ermittlungen

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 17.10.2014 17:32
von GRÜN | 147 Beiträge

*

Das Mühlrad dreht sich weiter?!

GV Karl Schuch fordert Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft

So stand es am 15. Oktober 2014, kurz nachdem Grebin es ins Schwarzbuch der Steuersünder 2014
geschafft hatte, im Ostholsteiner Anzeiger geschrieben.

Man könnte scherzhaft auch sagen: "Die unendliche und teure Geschichte" um das einigen Grebinern ans Herz
gewachsene Mühlencafe`, wenn die Angelegenheit nicht aus Steuergeldern finanziert worden wäre.
Die ganze "Geschichte" ist in den vorstehenden Beiträgen und HIER nachzulesen.

Hier der aktuelle Pressebeitrag: (Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken)


Bündnis 90/DIE GRÜNEN - Ortsverband Grebin Wir haben nur diese eine Welt zum Leben!
Vorstand und Ansprechpartner im OV-Grebin: * Klaus-Henry Flemming * Felicitas von Hollen * Jürgen Heusermann *
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zuletzt bearbeitet 17.10.2014 17:42 | nach oben springen

#5

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > Grüne fürchten 500 000 Euro Schaden

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 23.01.2015 18:14
von Flashlight | 1.054 Beiträge

*


vom 31. Dezember 2014

Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers
Quelle

Grebin: Grüne fürchten 500 000 Euro Schaden

vom 31. Dezember 2014
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers Der Krach um die Zukunft des Mühlencafés
flammt wieder auf. Jürgen Heusermann von den Grebiner Grünen beschreibt
„eine Gruppierung aus den Zeiten des Altbürgermeisters Hans-Werner Sohn, die sich das
Mühlenareal zum eigentlich ,privaten‘ Hobby erkoren haben“. Pferdefuß dabei sei allerdings,
dass sie keine „private“ Interessenvereinigung zum Kauf gebildet, sondern tief in die
Gemeindekasse gegriffen hätten.
Damit greift Heusermann den Neujahrsgruß der Grebiner CDU auf. Darin bringt Fraktionschef
Joachim Burgemeister eine Sanierung des Mühlencafés für 210 000 Euro ins Spiel (der OHA berichtete)
und rechnete eine Finanzierung über 30 Jahre mit monatlich 725 Euro an Mieteinnahmen vor.
Gleichzeitig sprach sich die CDU für das Projekt „Rosenpark“ aus.

Doch auch Jürgen Heusermann spitzte den Bleistift: „Die erforderlichen Grundsanierungskosten
belaufen sich laut Gutachten des damit zusätzlich beauftragen Architekten, Herrn Birkner, auf
weitere 210 000 Euro. Rechnet man das mit den bisher entstandenen Kosten von 190 000 Euro
zusammen, dann beträgt die Refinanzierungssumme der Gemeinde und der Steuerzahler fast eine
halbe Million Euro.“

Heusermann lässt den CDU-Vergleich der Grebiner Mühle mit dem Brandenburger Tor nicht zu.
„Bei der Grebiner Windmühle ,Wagria‘ handelt es sich ohne Innenleben oder einer technischen
Funktion um eine leere Hülle, die ganz bestimmt nicht mit dem ,Brandenburger Tor‘ in Berlin ins
Verhältnis zu setzen ist.“

Niemand wolle die Windmühle abreißen, bekräftigt Heusermann. Sie stehe unter Denkmalschutz
und werde unabhängig vom Schicksal des Mühlencafés erhalten. bleiben.

von Michael Kuhr
erstellt am 31.Dez.2014 | 12:59 Uhr


° "Blitzlichter" aus Grebin (AKTUELLES, Meinungen, Vorschläge, Ideen, Kritiken, Termine usw.) °
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#6

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > Gute Aussichten für den Rosenpark?

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 05.02.2015 16:42
von GRÜN | 147 Beiträge

Gute Aussichten für den Rosenpark?



Entgegen der Pressemitteilung SHZ.de vom 29.01.2015 Pressemitteilung zeichnet die GRÜNE Fraktion
ein ganz anderes realistisches Bild der Stuation:

Der Haushaltsnachtrag unserer Gemeinde weist ein sattes Minus auf, das wir zu begleichen

momentan außerstande sind. Auch zukünftig werden wir mit roten Zahlen in den Haushalten

rechnen müssen, da unsere Rücklagen komplett aufgebraucht sind.

Zudem haben wir in den nächsten Jahren einige große Projekte zu finanzieren, wie z.B.:

• Sanierung der Schmarkaubrücke

• Erneuerung der Steinmauer am Vereinsheim (Einsturzgefahr)

• Erneuerung des Boilers im Vereinsheim

• Anschaffung neuer technischer Geräte für die Feuerwehr (Ausrüstung, Atemgeräte)

• Anschaffung eines neuen Feuerwehrautos

Es ist daher unverantwortlich die Gemeindekasse mit einem weiteren Kredit zu belasten.

Auch wird es nicht bei einer Summe von 150.000 – 200.000 Euro bleiben wird, da

Baumaßnahmen dieser Art IMMER unvorhergesehene Kosten verursachen. Desweiteren

haben die GV - Mitglieder positiv über eine „Kleine Lösung“ abgestimmt. Diese

Abstimmung wurde zugunsten der potentiellen Pächter übergangen und es soll nun ein

komplett gegenteiliger, übereilter Beschluss gefasst werden, obwohl einige Bedenken

bezüglich der Unternehmer und des Unternehmens im Raume stehen.



So brachte die GRÜNE Gemeinderätin Marlen Deger eine Sitzungsvorlage in die GV-Sitzung vom 26.01.2015

mit drei konkreten Beschlussvorschlägen ein, welche auch die kommenden Generationen vor Fehlentscheidungen

der amtierenden Verantwortlichen schützen soll.




Aus Vernunft und Verantwortung den Steuerzahlern gegenüber muss unsere Gemeinde auch

zukünftig schuldenfrei und zahlungsfähig bleiben, deswegen stellen wir, nach Einigung

über den Haushalt 2015, folgende Beschlussvorschläge:



Beschlussvorschlag 1:

Das Mühlenareal wird geschätzt und (unter Auflagen/ Vorbehalt der Gemeinde z.B.

Begehungsrecht) verkauft, um Rücklagen für künftige soziale und infrastrukturelle

Investitionen zu bilden.


Beschlussvorschlag 2:

Eine „Kleine Lösung“, die keine Kreditaufnahme benötigt und die jährlichen, laufenden

Kosten deckelt, wird beschlossen. Hierfür muss man nach Pächtern suchen, die willens sind,

dem Angebot und Entgegenkommen der Gemeinde durch Eigenleistung auch

entgegenzukommen.


Beschlussvorschlag 3:

Abriss des Mühlencafes und Errichtung einer „Erholungswiese“ mit Bänken und

Grillmöglichkeiten zur Nutzung für Touristen und Gemeindemitglieder.

Dies lässt sich sicher kostengünstig gestalten durch Mithilfe von Arbeits - und Sachspenden

der Dorfbewohner, sowie Ausrufung eines „Arbeits - und GartenTages“, bei dem Alle

mithelfen.

OV „Die Grünen“ - Marlen Degner


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#7

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > Ergebnis und Beschluss: Geschäftsausschuss Grebin vom 09.03.2015

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 12.03.2015 15:04
von Flashlight | 1.054 Beiträge

Seite 6
Sitzung Geschäftsausschuss Grebin vom 09. März 2015

- öffentlicher Teil -

Ergebnis: Mühlenareal

Verhandlungsniederschrift und Beschluss

Die Vorstellungen und Wünsche von Familie Peters und Klein stimmen nicht mit dem Wunsch
der Gemeinde bzw. mit dem gefassten Beschluss vom 03.03.2015 überein.

Am 08.03.2015 Gespräch mit Kaufinteressenten sowie GV Manzke und GV Burgemeister über
den Verkauf des Cafés und Grundstücks (1.600 m²).

Hinweis der Verwaltung:

Rahmenbedingungen für die Nutzung des Grundstückes sind die Bebauungsplanfestsetzungen des
B-Planes Nr. 1, der hier „Sondergebiet Café“ festsetzt.
Anschließend erläutert Frau Harder von der Amtsverwaltung noch einmal, dass der Hauptbestandteil
der Cafébetrieb sein müsse und lediglich eine Betreiberwohnung (Betriebsleiterwohnung) hier installiert
werden könne.
Eine Zusammenarbeit mit Familie Peters und Klein scheint so nicht möglich zu sein, da deren Wunsch
darin besteht, ein lebenslanges Wohnrecht zu erhalten.

Anschließend erfolgt eine Diskussion der Ausschussmitglieder.

Folgende Fragen werden erörtert:


Bauvoranfrage stellen?

Minimale Verkaufssumme

BGM Usinger regt an, keine weiteren Verhandlungen mit den Interessenten zu führen,
sondern einen Verkauf mit Wertgutachten und einer Ausschreibung anzustreben.

Es ergeht folgende Beschlussempfehlung an die Gemeindevertretung:

1.
Der Beschluss vom 03.03.2015 ist aufzuheben, weil das gemeindliche Ziel so nicht erreicht werden kann.

2.
Beratung in der nächsten GV-Sitzung über Verkauf des Grundstückes.

3.
Alle bisher gefassten Beschlüsse zum Mühlenareal werden aufgehoben.

dafür: 5 * dagegen: 0 * Enthaltungen: 1


Protokoll Geschäftsausschuss vom 09.03.2015


° "Blitzlichter" aus Grebin (AKTUELLES, Meinungen, Vorschläge, Ideen, Kritiken, Termine usw.) °
zuletzt bearbeitet 13.03.2015 08:03 | nach oben springen

#8

RE: Lassen wir doch die Mühle im Dorf > KN online: Rosenträume drohen zu platzen

in grebin.de > "GRÜNE" Themen, Widerstände, Vorhaben und Ziele zum Informieren und zum Diskutieren 20.03.2015 18:25
von GRÜN | 147 Beiträge



10.03.2015


Foto: Copyright © Jürgen Heusermann
www.info-grebin.de


Rosenträume drohen zu platzen
Von Hans-Jürgen Schekahn |
10.03.2015 18:55 Uhr

Der Grebiner Mühlenberg verwandelt sich in einen kommunalpolitischen Vulkan, der gerade explodiert. Die Gemeinde nimmt überraschend wieder Abstand von den Plänen, das leer stehende Mühlencafé zu verpachten.

Den Plänen für einen Rosenpark auf dem Mühlenareal in Grebin droht das Aus.


Grebin. Der Geschäftsausschuss empfiehlt der Gemeindevertretung, alle bisherigen Beschlüsse aufzuheben.
Das bedeutet wahrscheinlich das Aus für den geplanten Rosenpark. Ebenso wahrscheinlich wird das Gebäude nun
an einen Investoren aus Grebin verkauft.

Erst in der vergangenen Woche hatte die Vertretung beschlossen, das Mühlencafé für 210000 Euro zu sanieren
und an die „Rosenleute“, wie Horst Peters und Cirsten Klein mittlerweile genannt werden, zu verpachten. Seit dieser
Sitzung scheint es zwischen der Gemeinde und den möglichen Rosenpark-Betreibern zu Unstimmigkeiten über die
Pachtdauer gekommen zu sein.
Während Klein und Peters auf dem Mühlenberg umgeben vom Rosenpark ihren Lebensabend verbringen wollen,
räumt ihnen Grebin nur eine begrenzte Pachtzeit ein. Wohnen ist auf dem Mühlenberg nur ausnahmsweise für die
Betreiber des Cafés oder des Rosenparks erlaubt, wie Hellen Harder von der Amtsverwaltung am Montag im Ausschuss
erläuterte: „Ein Leben bis zum Ende ist rechtlich unter diesem Bebauungsplan auf dem Mühlenberg nicht möglich.
“ Harder sieht in dieser Frage keine Kompromisslösung. Bürgermeister Jochen Usinger sprach von einer „Notbremse“,
die nun gezogen werden müsse. Ausschussvorsitzender Gerhard Manzke zeigte Verständnis für die Pläne von Klein und
Peters, die sich mit dem Rosenpark ein „Lebensprojekt“ erfüllen wollten. Aber auch er stimmte dafür, die bisherigen
Beschlüsse zu kippen.
Die Gemeinde steuert nun einen Verkauf des Geländes an. Der Investor, der ebenfalls auf dem Mühlenberg ein Café
betreiben möchte, bot der Gemeinde bereits 175000 Euro für den Kauf an. Die Summe, die die Gemeinde ihrerseits vor
zwei Jahren für die Immobilie bezahlt hat, ohne genau zu wissen, was sie damit genau anfangen sollte.
Grebin käme damit „nur“ mit einem Verlust von etwa 25000 Euro aus der umstrittenen Mühlenberg-Geschichte heraus.
So viel machten ein Gutachten, Notar und Grunderwerbssteuer aus.
Rosenzüchter Horst Peters zeigte sich enttäuscht. Eine Pachtzeit von nur zehn Jahren sei für ihn nicht denkbar, sagte
er auf Anfrage. Allein in den ersten 18 Monaten würde er 60000 Euro in die Rosenanlagen investieren. Ein Rosenpark
benötige aber eine langfristige Perspektive. Eine Zusammenarbeit mit einem privaten Investor sieht Peters nicht.
„Wir gestalten nicht den Vorgarten für einen anderen Café-Inhaber.“ Der Rosenpark würde dann nur dazu dienen, dessen
Rendite-Erwartungen zu erfüllen.
Die Gemeindevertretung kommt am 23. März im Sportheim zusammen, um den Beschluss offiziell zu machen.

Quelle


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zuletzt bearbeitet 20.03.2015 18:37 | nach oben springen

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