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#1

Bürgermeisteramtsinhaber Jochen Usinger beschäftigt Gemeinde und Kreis

in grebin > Ik heb ook wat te vertellen! 11.03.2017 09:36
von Flashlight | 1.041 Beiträge

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Kreis Plön als Fach- und Kommunalaufsichtsbehörde wird sich mit dem
besonderem Handlungsspektrum des Grebiner Bürgermeisteramtsinhabers
Jochen Usinger beschäftigen müssen:

Fotoquelle

siehe auch: Tourismus INFO > Abenteuerurlaub: GREBIN, schön und gefährlich!



10. März 2017
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers


Bürgermeister Jochen Usinger gab Fällung am Schluensee in
Auftrag / Untere Naturschutzbehörde hat Ermittlungen
aufgenommen



Foto: Röhlk Fotoquelle

Trauer und Wirbel um eine alte Weide an der Badestelle am
Schluensee in Görnitz in der Gemeinde Grebin:

DEMO 12.03.2017 Treffen 10.00 Uhr vor dem Grebiner Krug


Bürgermeister Jochen Usinger hat den Baum fällen lassen, weil
er als Sprungturm benutzt worden sei. Das bringt Bürger auf den
Plan. Sie haben für kommenden Sonntag eine Demonstration
organisiert.
Was war geschehen? Über die Jahre hatten Jugendliche den Baum,
der direkt am Ufer stand, offenbar als Klettergerüst für sich entdeckt,
dort einige Seile gespannt und Bretter befestigt. „Der Baum war
immer mehr als Sprungturm mit ,Brett‘ in den See missbraucht
worden. Der Bereich ist eine öffentliche Badestelle, und ich bin als
Bürgermeister verkehrssicherungspflichtig und möchte das Risiko
von Gefahr für Leib und Leben kleinhalten“, erklärte Usinger dem
OHA. Seiner Erfahrung nach bringe das Aufstellen von Schildern
gar nichts: „Die werden ignoriert.“
Doch: Weil der Bereich Naturschutzgebiet sei, befasse sich jetzt der
Kreis Plön mit der Angelegenheit. Da es sich um ein laufendes
Verfahren handelt, mochte sich Usinger nicht weiter dazu äußern.
„Meine Mutter kommt aus Grebin, der Baum hat uns 50 Jahre
begleitet, unsere ganze Familie ist emotional sehr betroffen“, sagte
Maren Degner dem OHA. Die Grebinerin hat Flugblätter verteilt
und ruft für Sonntag zur Demo auf. „Die Badestelle und der Baum
waren fürs ganze Dorf einen Wohlfühlort, der die Lebensqualität
ausmacht.“ Was die 30-Jährige, die als parteilose Vertreterin in der
Grebiner Gemeindevertretung sitzt, besonders entsetzt:
„Das war nicht mit der Unteren Naturschutzbehörde (UNB)
abgesprochen, und die Gemeindevertretung wusste von nichts“,
ist sich Degner sicher, dass der Baum allein durch seine Größe per
Gesetz geschützt gewesen sei.
Er war nach ihren Worten Teil eines Uferbiotops, habe mindestens
einen Stammumfang von 80 Zentimeter gehabt und sei definitiv nicht
krank gewesen. Ihr Vater Jochen Degner, von Beruf Polizeibeamter,
habe sich über die Gesetzeslage informiert. „Die Gemeinde hätte sich
durch ein Schild oder eine Absperrung aus der Verantwortung nehmen
können“, ist sich Maren Degner sicher. Aus ihrer Sicht war die
Fällaktion eine willkürliche Entscheidung, die man nicht
unwidersprochen lassen könne. „Wenn man eine solche Entscheidung
trifft, muss man sich Gedanken über Konsequenzen gemacht haben.
Das ganze Dorf ist tief betroffen.“
„Die Baumfällaktion dieser Weide war genehmigungsbedürftig, da sie
sich zum einen im Landschaftsschutzgebiet befand und zum anderen
einen Stammumfang von mehr als zwei Metern, gemessen auf einem
Meter Höhe, hatte“, bestätigte dem OHA der Sprecher des Kreises,
René Marquardt. Die Untere Naturschutzbehörde gehe dem Fall nach.
Mit dem Grebiner Bürgermeister, der das Fällen der Weide nach eigenen
Angaben aus Gründen der Verkehrssicherung angeordnet hatte, stehe
man zwecks Klärung des Sachverhalts in Kontakt. Eine denkbare
Ausgleichsmaßnahme wäre eine Ersatzpflanzung.
Für die Demo am Sonntag wollen die Organisatoren versuchen, ob sie
Plöns Altbürgermeister und ehemaligen Grebiner Jens Paustian vor
Ort für eine Abschiedsrede gewinnen können. „Er war auch immer
gern am Schluensee.“ Treffpunkt ist am Sonntag, 12. März, um
10.00 Uhr vor dem „Grebiner Krug“. Von dort setzen sich die Teilnehmer
Richtung Badestelle in Bewegung. Die Demo haben sie unter das
Motto gestellt: „Trauermarsch für die Weide am Schluensee gegen
Willkür und Unverhältnismäßigkeit zum alten Standort der prächtigen,
Schatten gebenden, bei Jung und Alt beliebten Weide“.



von Michael Kuhr
erstellt am 10.Mär.2017 | 04:00 Uhr

Quelle


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13. März 2017
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers


Ergreifende Zeremonie für Weide

Knapp 150 Menschen demonstrierten am Sonntag gegen die Fällung einer Weide an der
Badestelle am Schluensee bei Grebin



Fotoquelle

Es war eine ergreifende Zeremonie, und manche Träne wurde vergossen: Dass die alte Weide am Grebiner Schluensee für viele auch eine spirituelle Bedeutung hatte wurde beim Trauermarsch am Sonntag deutlich. Weit mehr als 100 Frauen, Männer und Kinder beteiligten sich an der Kundgebung, die von Grebin zur Badestelle Schluensee in Görnitz führte.

Zu ernster Musik und Trauerreden trugen sie symbolisch die Weide zu Grabe und nahmen Abschied. Wie berichtet, hatte Bürgermeister Jochen Usinger den Baum ohne Absprache mit der Gemeindevertretung und dem Kreis Plön fällen lassen, da er nach seinen Worten von Jugendlichen „als Sprungturm immer mehr missbraucht“ worden sei und ihm die Verkehrssicherungspflicht obliege. Das brachte Bürger auf den Plan (der OHA berichtete). Sie organisierten aus Protest einen Trauermarsch.

Es kamen nicht nur Bürger aus der Gemeinde, auch aus mehreren Nachbarorten. Vom Ausgangspunkt vor dem Grebiner Krug setzte sich der Zug lautstark mit Megaphon, Bannern und Plakaten in Bewegung. Riesige Seifenblasen stiegen gen Himmel. Teilnehmer skandierten in Sprechchören unter anderem „Unser Baum war ein Traum!“

Am Parkplatz bei der Mosterei legten sie eine Schweigeminute ein. Jeder hatte Gelegenheit, in diesem Moment an eine der schönen Erinnerungen zu denken, die er mit dem Baum verband. An der Badestelle stellte eine Frau in der Tradition von Taizé ein Licht auf den Stumpf der Weide, und wer wollte, gab dem Baum stumm noch einen stillen Gedanken mit auf den Weg. Zum Abschluss wurde ein zu einem symbolischen Sarg geformter Teil des Baumes mit der Aufschrift „Mein Freund“ von vier schwarz gekleideten Sargträgern dem See übergeben.

Die parteilose Gemeindevertreterin Maren Degner (30) und ihr Vater Jochen Degner (60) hatten zu dem Trauermarsch aufgerufen. „Hier hat sich jemand über die Interessen der Dorfgemeinschaft hinweggesetzt und eigenmächtig eine Entscheidung getroffen“, begründeten sie die Aktion: „Die Weide war symbolträchtig und hat der Badestelle Atmosphäre gegeben.“

„Kinder sollten klettern, und unsere Kinder liebten diese Weide. Sie sind heute 19 und 24 Jahre alt und mit dem Baum aufgewachsen, er hat für uns eine große Bedeutung“, protestierten Katja Hess (59) und Peter Grams (61) aus Görnitz mit einem Banner gegen „Willkür und Selbstgerechtigkeit“ der Entscheidung. Ein Bürgermeister sollte mit den Bürgern reden: „Der Bürgermeister hätte sich auch mit einem Verbotsschild aus der Verantwortung ziehen können“, sind sie überzeugt: „Es trifft uns ins Herz.“

Einer der Redner dort war Jens Paustian aus Dannau, Alt-Bürgermeister von Plön und Ex-Grebiner. „Nur weil Kinder dort ein paar Lianen darangehängt haben: Mit diesem Argument könnte man ja jeden Baum wegkriegen“, sagte Paustian, „die Demonstration sollte für alle Entscheidungsträger ein Hinweis darauf sein, mit den Bürgern anders umzugehen. Manchmal reicht schon ein Schild. Ein Baum ist für mich auch ein Lebewesen, ich bin mit der Weide groß geworden, sie ist mit mir zusammen gewachsen. Das tut weh.“


Fotoquelle

Maren Degner freute sich wie ihr Vater über die große Anteilnahme: „Ich bin froh, dass unsere Gemeinschaft wieder lebendig ist und dass wir beieinander stehen“, meinte die junge Frau. Für Jochen Degner ist wichtig, dass der Bürgermeister bei zukünftigen Problemen die Bürger rechtzeitig beteiligt, um eine für alle tragbare Lösung zu erarbeiten. „Wir sind alle traurig und fassungslos, wir fordern Basisdemokratie, und dass Entscheidungen nicht in Gutsherrenmanier vom Bürgermeister allein getroffen werden, wir wollen mitbestimmen“, so Jochen Degner.

Nach seiner Schätzung beteiligten sich an der Demonstration knapp 150 Menschen: „Wir sind dankbar über die hohe Beteiligung und sehen, wir können etwas bewegen. Es ist wichtig, dass wir Mittel der Demokratie nutzen und unsere Meinung äußern. Wir wollen, dass man miteinander redet und aufeinander zugeht.“




von Michael Kuhr
erstellt am 13.Mär.2017 | 19:41 Uhr





Flashlight


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zuletzt bearbeitet 01.04.2017 06:30 | nach oben springen

#2

Kaum überraschend, Bürgermeisteramtsinhaber Jochen Usinger ist vom Amt zurückgetreten

in grebin > Ik heb ook wat te vertellen! 14.03.2017 11:01
von Flashlight | 1.041 Beiträge

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vom 13. März 2017
Aus der Redaktion des Ostholsteiner Anzeigers

Grebins Bürgermeister Usinger zurückgetreten

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So groß überraschend war der Rücktritt des Grebiner Bürgermeisteramtsinhabers
nun doch wieder nicht!


Zu seiner spezifischen Arbeitsweise, hier scheinbar vordergründig das unerlaubte eigenmächtige Fällen (lassen)
eines ehrwürdigen Baumes, gesellen sich seine erneute Vermischung von hoheitlichem Amt und Ehrenamt im örtlichen
Tourismusverein ebenso, wie sein billigend in Kauf nehmen von zum Teil erheblichen Gefährdungen am Ort,
dazu sein Nichtbeantworten von Briefpost und eMails, teils offiziellem und teils privatem Ursprungs. Handlungen
also, welche geeignet sind die Würde und das Ansehen des Amtes "Bürgermeister" zu schädigen.

All diese Vorwürfe schweben ja zusätzlich im Raum, wurden schon vor seinem Rücktritt dem Gemeinderat als
Dienstvorgesetzte und falls, wie es sich abzeichnet, dieser selber in der Angelegenheit befangen ist, dem Kreis Plön
als Kommunalaufsichtsbehörde zur vorsorglichen Kenntnis gebracht.



hier klicken: Anlage zum E-Mailschreiben

Trotz allem Aktuellen sollte nicht unerwähnt bleiben, dass der eigenständig und vorzeitig ausgeschiedene
Bürgermeisteramtsinhaber zugleich der Wunschkandidat vieler Grebiner war, auf dem nach der zum Teil
äußerst bedenklichen und über zwanzigjährigen Regentschaft seines Vorgängers (CDU) enorme Erwartungen
lasteten!

Gleichwohl wird sich nun der stellvertretende Bürgermeister, Kurt Penzlin, bezw. der am 10. April, in einer
Sondersitzung der Grebiner Gemeindevertretung zu wählende NEUE in die Amtsfußstapfen seines
Vorgängers begeben müssen und Handeln, bevor aus den Gefährdungen am Ort mehr wird wie bisher "nur"
Blechschäden, Mauerschäden, Schäden an privatem und an Gemeindeeigentum (Laternen und Straßenschilder) (im
Verlauf der schmalen Gemeindewege Saseler Redder und Lehmkuhle), aber auch bevor Menschen sowie
das besonders brandgefährdete historische und unter Denkmalschutz stehende Gebäude Grebiner Windmühle "Wagria"
zu Schaden kommen. (siehe oben, Anlage zum E-Mail- Schreiben)


Flashlight


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Dateianlage:
° "Blitzlichter" aus Grebin (AKTUELLES, Meinungen, Vorschläge, Ideen, Kritiken, Termine usw.) °
zuletzt bearbeitet 14.03.2017 11:19 | nach oben springen

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